Besuch Probe der Staatskapelle am 24.01.2019

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Vier Tage vor dem 4. Sinfoniekonzert der Staatskapelle Halle, wurde es den Mitgliedern der Freunde der Staatskapelle ermöglicht, die Probenarbeit mitzuerleben.

Das Flair und die Gruppenzusammengehörigkeit waren nur wenige Plätze entfernt. Der Generalmusikdirektorin Ariane Matiakh konnte man über die Schulter schauen, ihr Handwerk beobachten, den Aufbau der Probe miterleben und zusehen und hören, wie die Sinfonie in ihren kleinsten Sequenzen zerlegt und interpretiert wird. Auch die kleinsten Ungenauigkeiten wurden erschlossen und bearbeitet. Das alles fand unter professioneller Probendisziplin und -arbeit statt.

Sarah L. Thümmler

2. Sinfoniekonzert der Spielzeit 2018/ 2019 am 22. Oktober 2018

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Das zweite Sinfoniekonzert fand im Umfeld von zwei besonderen Ereignissen statt. Es war wie in den vergangenen Jahren der Auftakt für das IMPULS Festival. Gleichzeitig fand das Konzert im Rahmen des Deutschen Bratschistentags 2018 statt. Im anschließenden Forum erläuterte Oliver Tepe die Tradition und die Zielstellung des großen Bratschistentreffens.

Staatsminister Dr. Robra war anwesend und hat als Schirmherr das Festival mit einer kurzen Ansprache eröffnet. Gekommen war als weitere Schirmherrin auch die Präsidentin des Internationalen Kurt-Masur-Instituts Frau Tomoko Masur. Der Intendant des Festivals, Hans Rotman, hat sie im Rahmen des Forums nach dem Sinfoniekonzert vorgestellt.

1. Sinfoniekonzert der Spielzeit 2018/ 2019 am 24. September 2018

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Erfreuliche Nachrichten gab es beim Forum zum Spielzeitbeginn. Oberbürgermeister Dr. Wiegand konnte berichten, dass der vom Aufsichtsrat der Theater, Oper und Orchester GmbH vorgelegte Wirtschaftsplan im Stadtrat Zustimmung gefunden hat. Damit ist auch die Zahl von 115 Musikerstellen für das Orchester garantiert. Auf dieser Grundlage kann die Staatskapelle planen. Ein besonderer Schwerpunkt wird dabei die weitere Entwicklung des Händelfestspielorchesters sein. Dieser besondere Klangkörper innerhalb der Staatskapelle soll zukünftig stärker über die Stadt und die Region hinaus wirksam werden.

Es war ein glücklicher Zufall, dass auch die neue Generalmusikdirektorin Ariane Matiakh anwesend war. Gerade vom Aufsichtsrat berufen, hat sie kurzfristig die Leitung des ersten Sinfoniekonzerts mit einem sehr anspruchsvollen Programm übernommen. Der ursprünglich verpflichtete Dirigent Nikolaj Znaider hatte aus gesundheitlichen Gründen absagen müssen. So konnten das Orchester und das Publikum „die Neue“ schon mal kennenlernen.

Einladung | 25 Jahre Händelfestspielorchester Halle | Festkonzert am 20. September 2018

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Wie und mit welchem Instrumentarium führt man die Werke Georg Friedrich Händels und seiner Zeitgenossen heute auf? Mit dieser Frage beschäftigten sich Musiker des Orchesters am Landestheater Halle bereits in den 70er Jahren. Aus ihm hervorgegangen ist das heutige Händelfestspielorchester Halle, das seit 1993 ausschließlich auf historischen Instrumenten der Barockzeit musiziert. Durch seine Zugehörigkeit zur Staatskapelle Halle ist dieses Ensemble einzigartig in der deutschen Orchesterlandschaft!

2018 feiert das Händelfestspielorchester Halle gemeinsam mit seinem künstlerischen Leiter Bernhard Forck sein 25-jähriges Bestehen und macht sich selbst ein besonderes Geburtstagsgeschenk: Vom Berliner Instrumentenbauer Markus Fischinger hat sich das Orchester ein neues Cembalo ganz nach seinen Bedürfnissen anfertigen lassen. Der international renommierte Cembalist Kristian Bezuidenhout wird das Instrument im Rahmen eines Festkonzerts einweihen, zu dem wir Sie sehr herzlich einladen möchten:

Donnerstag, den 20. September 2018, 19.30 Uhr
Freylinghausen-Saal der Franckeschen Stiftungen
Franckeplatz 1, Haus 1, 06110 Halle (Saale)

Im Anschluss laden das Händelfestspielorchester Halle, die Gesellschaften der Freunde der Staatskapelle, sowie der Freunde der Oper und des Balletts Halle e.V. Sie zu einem Glas Sekt ein, um gemeinsam auf ein erfolgreiches Vierteljahrhundert „HFO“ anzustoßen.

Wir freuen uns auf Sie und bitten freundlich um Anmeldung bis einschließlich 17. September über susanne.ziese@buehnen-halle.de, damit wir Ihnen und ggf. Ihrer Begleitung eine Steuerkarte zu 10€ reservieren können.

8. Sinfoniekonzert

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Zeiten des Umbruchs und der Veränderung stehen bevor: Mit dem Generalmusikdirektor Josep
Caballé-Domenech und der Orchesterdirektorin Claudia Brinker verlassen zwei zentrale Figuren
die Staatskapelle. Wie es weitergeht bleibt zunächst offen. Dies spiegelte sich auch musikalisch
im achten und letzten Sinfoniekonzert dieser Spielzeit wieder.


Beim ersten Werk des Abends handelte es sich um die Uraufführung eines Auftragswerks des
spanischen Komponisten Enric Palomar.
Toxiuh Molpilia ist ursprünglich der Name der
„Zeremonie des neuen Feuers“, das in der Religion der Azteken beim Übergang zwischen zwei
Zeitaltern zelebriert wird. Opferungen und Rituale kennzeichnen dieses Fest, an dessen Ende eine
Flamme entzündet und ihr Feuer in den Tempeln und Häusern der Hauptstadt Tenochtitlan verteilt
wird. Unsicherheit, Bangen, aber auch Feierlichkeit und Freude – all diese Emotionen der
mittelamerikanischen Ureinwohner finden sich in Palomars Musik wieder. Zum Schluss kam der
Komponist persönlich auf die Bühne und bedankte sich bei allen an der Aufführung beteiligten
Musikern.


Der zweite und größere Teil des Abends wurde von Gustav Mahlers
7. Sinfonie geprägt. Sie bot
seit jeher Stoff für zahlreiche und verschiedenste Deutungen. Die Schwierigkeiten beim
Komponieren, die Mahler bis zum Lösen seiner Blockade aushalten musste, scheinen sich auch in
der Musik widerzuspiegeln. Ohne großartigen Kommentar seinerseits bleibt die Interpretation
dieses Werkes offen. Dessen ungeachtet leitete Dirigent Caballé-Domenech Musiker und
Publikum durch die Sinfonie und erhielt für diese Leistung reichlichen Applaus. Dieser wurde
jedoch unterbrochen: Neben dem Blumenstrauß nahm der Dirigent auch ein Mikrofon entgegen.
Nachdem er Publikum und Musikern dankte, sprach er Gerüchte und Verleumdungen an, die sich
um seinen Abschied rankten. In der Zukunft wolle er sich ganz seiner Musik widmen, doch sagt er
Halle nicht
Tschüss, sondern Auf bald!

Die Umbruchsstimmung übertrug sich aus dem Konzertsaal ins Foyer, wo im anschließenden
Forum die Orchesterdirektorin Claudia Brinker von den Freunden der Staatskapelle verabschiedet
wurde. Bei reger Beteiligung durch das Publikum beantwortete sie Fragen, unter anderem wie
man Orchesterdirektorin wird, was ihre Arbeit ausmacht und wie es für sie und die Staatskapelle
in der Zukunft weitergeht. Zeiten des Umdenkens und Sich-Anpassens stehen der Staatskapelle
bevor, die in der nächsten Spielzeit ohne Generalmusikdirektor auskommen muss. Die
Orchesterdirektorin blickt auf eine erlebnisreiche Zeit zurück, deren Highlight die beiden
Südamerikatouren bilden. Zahlreiche Erfahrungen, die sie mit der Staatskapelle gesammelt hat,
nimmt sie mit an ihren neuen Arbeitsplatz. Jedoch ist ihr Abschied nicht endgültig: Als Mitglied
der Freunde der Staatskapelle bleibt sie uns auch weiterhin erhalten.


Auch wenn viele Veränderungen bevorstehen, eines ist sicher: Die Freunde der Staatskapelle
bleiben. Wir danken allen Mitgliedern, die durch ihre Unterstützung diesen Verein überhaupt erst
ermöglichen und wünschen einen angenehmen Sommer. Bis zur nächste Spielzeit!

Mitgliederversammlung der Freunde der Staatskapelle am 20. Februar 2018

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Mitgliederversammlung der Freunde der Staatskapelle am 20. Februar 2018

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Es ist schon eine gute Tradition, dass sich die Freunde der Staatskapelle Halle zu ihrer jährlichen Mitgliederversammlung im festlichen Ludwig-Wucherer-Saal in der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau versammeln. Musikalisch umrahmt wurde die Versammlung diesmal durch die Mitglieder der Staatskapelle Prof. Andreas Wehrenfennig (Harfe) und Ralf Mielke (Flöte).

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Prof. Andreas Wehrenfennig (Harfe) und Ralf Mielke (Flöte)

Als Ehrengäste konnten begrüßt werden: Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand, der Hauptgeschäftsführer der IHK Halle-Dessau Prof. Dr. Thomas Brockmeier, der Geschäftsführer der TOO GmbH Stefan Rosinski, die Orchesterdirektorin Claudia Brinker sowie der Vorsitzende des Orchestervorstands Fabian Borggrefe.

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Dr. Bernd Wiegand, Stefan Rosinski, Fabian Borggrefe und Christoph Hartmann (von links)

Neben den Berichten des Vorstands und der Entlastung des Vorstands ging es in den Beratungen vor allem um die weitere Entwicklung der Staatskapelle.

Oberbürgermeister Dr. Wiegand betonte, dass die TOO GmbH und insbesondere die Staatskapelle eine hohe Wertschätzung bei ihm und im Stadtrat genießen. Die vorgelegten Planungen, nach denen das Orchester eine Stärke von 115 Musikern umfassen und das Händelfestspielorchester noch stärker profiliert werden wird, wurden daher sowohl vom Kultur- als auch vom Finanzausschuss gebilligt. Es ist auch mit einer positiven Entscheidung zur Zukunft der Staatskapelle im Stadtrat am 28. Februar 2018 zu rechnen. Die Verhandlungen mit Land Sachsen-Anhalt stehen noch aus. Der Oberbürgermeister will sich verstärkt dafür einsetzen, dass die Unterstützung durch das Land wieder in der früheren Höhe von 3 Mio. € gezahlt wird.IMG_3092

Dr. Bernd Wiegand, Stefan Rosinski, Fabian Borggrefe und Christoph Hartmann (von links)

Preisträger

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Preisträger des Wettbewerbs der Freunde der Staatskapelle Halle e.V. und des Vereins Pro Musica e.V.

Bio_KathleenZiegner

KATHLEEN ZIEGNER, Sopran

Die in Sachsen geborene Sopranistin erhielt im Alter von 7 Jahren ihre erste musikalische Ausbildung. Im Anschluss an ein Lehramtsstudium in den Fächern Musik und Französisch studiert sie seit 2010 Gesang und Gesangspädagogik bei Monika Meier-Schmid an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und befindet sich derzeit am Ende ihres Masterstudiums. Außerdem besuchte sie Meisterkurse bei Regina Werner- Dietrich, Jeanette Favaro-Reuter, Roland Schubert, Berthold Schmid, Alexander Schmalcz sowie Karl- Peter Kammerlander. Bereits während ihres Studiums ist Kathleen Ziegner Preisträgerin der Lotte-Lehmann-Woche Perleberg 2012, der Internationalen Sächsischen Sängerakademie Torgau 2013 sowie des Orpheuspreises der Bad Hersfelder Opernfestspiele 2015, wo sie als Marzelline in Beethovens Fidelio debütierte. 2015 war sie zudem als Partenope in der gleichnamigen Händeloper im Goethe-Theater Bad Lauchstädt zu erleben und erhielt zudem den Förderpreis Musik braucht Freunde. Neben ihrer Tätigkeit als Konzertsängerin ist sie als freie Mitarbeiterin des MDR Rundfunkchores Leipzig sowie als Stimmbilderin des Kinder- und Jugendchores der Oper Halle, des Stadtsingechores und der Robert-Franz-Singakademie Halle tätig.

JORMA MARGGRAF, Klavier

Jorma Marggraf, 1998 in Dresden geboren, begann im Alter von vier Jahren mit dem Klavierunterrichtbei Gisela Schreiber am Konservatorium »Georg Friedrich Händel« und ist parallel zu dieser Ausbildung seit 2014 Frühstudent an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg bei Marco Antonio de Almeida. Er errang beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert solistisch als auch im kammermusikalischen Bereich mehrere Preise. Darüber hinaus ist er als Cembalist in verschiedenen Ensembles tätig. So spielte er mit dem Landesjugendorchester Sachsen im Gewandhaus zu Leipzig und gewann mit dem Ensemble Händelirium den 2. Preis im Finale des enviaM-Wettbewerbs Musik aus Kommunen. Seit dem Grundschulalter komponiert Jorma Marggraf für verschiedenste Besetzungen und gewann mit seinen Kompositionen mehrere Preise, darunter der IMPULSPreis der Komponistenwerkstatt Halberstadt, welcher ein Auftragswerk für Orchester im Rahmen des IMPULS-Festivals 2014 beinhaltete. Auch auf außermusikalischem Gebiet kann er Erfolge verzeichnen, so bei der landesweiten Mathematik- Olympiade, beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen (Landesebene) und dem Landeswettbewerb Jugend forscht. Nach dem Abitur strebt er ein Studium im Fach Klavier solo an.

Bio_JormaMarggraf